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Die Mitgliederversammlung des IMR tritt wenigstens einmal im Jahr zusammen. Die Einberufung erfolgt durch schriftliche Mitteilung des Vorstandes unter Angabe der Tagesordnung.

 

Mitgliederversammlung

Die nächste Mitgliederversammlung findet am Samstag, 17. November 2018, 10 Uhr, statt.

 

Prof. Dr. Manfred Hauke gibt Band „Fatima – 100 Jahre danach“ heraus

Von Prof. Dr. Josef Kreiml

Im vergangenen Jahr sind anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Marienerscheinungen von Fatima zahlreiche Publikationen erschienen. Zu den lesenswertesten zählt der hier vorgestellte Band. Der Herausgeber Prof. Dr. Manfred Hauke ist Professor für Dogmatik in Lugano, Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Mariologie und einer der führenden Mariologen der Gegenwart. Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Buches werfen einen perspektivenreichen Blick auf die Ereignisse von 1917 und deren Folgen.

In seinem Vorwort (S. 7-16) weist der Herausgeber darauf hin, dass in dieser Publikation die Vorträge veröffentlicht sind, die in der deutschen Sprachsektion des 24. Internationalen Mariologisch-Marianischen Kongresses in Fatima (6.–11. September 2016) gehalten wurden. Veranstalter war – in Zusammenarbeit mit dem Heiligtum von Fatima – die Internationale Päpstliche Marianische Akademie. Ein unverzichtbares Hilfsmittel für die historische Erforschung der Ereignisse von Fatima stellt die 15-bändige „Kritische Dokumentation von Fatima“ (1992–2013) dar. Die geschichtliche Vergewisserung bietet die Grundlage für eine zuverlässige theologische Auslegung. Neuere Informationen über die Quellen (z. B. die Biographie über Schwester Lucia „Mein Weg“ 2013 und die kritische Edition der „Erinnerungen“ von Schwester Lucia 2016) bieten die Chance für eine vertiefte Rezeption der Marienerscheinungen von Fatima.

Der Band „Fatima – 100 Jahre danach“ enthält 17 Beiträge. Imre von Gaál (Chicago) geht dem Thema „Maria und der Islam“ nach; dabei begibt er sich auf Spurensuche im Licht des Namens „Fatima“ (S. 17-40). Christa Bisang nimmt die selige Maria Droste zu Vischering als Wegbereiterin der Botschaft von Fatima in den Blick (S. 41-61). Joachim Schmiedl (Vallendar) erläutert den Zusammenhang von Marienverehrung und Politik während des Ersten Weltkriegs. Andreas Fuchs (Vaduz) untersucht die Bedeutung der religiösen Erfahrung bei außerordentlichen Phänomenen der Mystik (S. 67-73). Der emeritierte Augsburger Dogmatikprofessor Anton Ziegenaus, ein führender Mariologe unserer Zeit und zweiter stellvertretender Vorsitzender des „Institutum Marianum Regensburg“, erläutert die Herz-Mariä-Verehrung in den Schriften Lucias. Florian Kolfhaus (Rom) deutet das Hohelied im Licht der Erscheinungen von Fatima (S. 80-89). Professor Johannes Stöhr (Köln) erörtert das Thema „Maria und die Kirche im Licht der Botschaft von Fatima“ (S. 90-124). Schwester M. Kaspra Sannikova (Aufhausen bei Regensburg) schreibt über „Sühne leisten durch das unbefleckte Herz Mariens?“ (S. 125-161).

Rudolf Kirchgrabner (Wien) entfaltet „die Rezeption der Botschaft von Fatima im Lebenswerk von Prof. Dr. Ludwig Fischer“ (S. 162-172). Fischer besuchte am 13. Mai 1929 „als erster deutscher Priester Fatima und wurde Zeuge einer überwältigenden Kundgebung des portugiesischen Volkes“ (S. 162). Prof. Fischer, der viele Jahre Schriftleiter des „Bote von Fatima“ war, hat durch Vorträge und Schriften „die Grundlagen für die vielen marianischen Laienorganisationen in Deutschland gelegt“ (S. 172). Dorothea und Wolfgang Koch (Bonn) unterstreichen die große „Bedeutung Fatimas für die junge Bundesrepublik“ (S. 173-204). Der Pastoraltheologe Veit Neumann (Regensburg und St. Pölten) zeigt in seinem Beitrag „Fatima als Wasserzeichen eines Bischofsamtes“ (S. 205-211), dass der Regensburger Bischof Rudolf Graber (1903-1992) Aufgabenfelder, die für die Zukunft der Kirche wichtig sind, prophetisch sensibel gefördert hat. Peter Helmut Görg (Dinslaken) untersucht die Bedeutung der Botschaft von Fatima im theologischen Werk Leo Kardinal Scheffczyks (S. 212-221).

Erich Maria Fink (Pfarrer in Beresniki/Ural) gibt bedenkenswerte Einblicke in „die Rezeption der Botschaft von Fatima in Russland“ (S. 222-245). Der Herausgeber Manfred Hauke bereichert den Sammelband mit seinem überaus erhellenden Beitrag „Der heilige Papst Johannes Paul II. und Fatima“ (S. 246-303). Unter den „Zeichen der Zeit“ im 20. Jahrhundert erscheint – so der Papst aus Polen – das von Fatima „als eines der größten“. Johannes Paul II. hat „gewaltige Schritte unternommen, um in der Kirche die prophetische Botschaft von Fatima zu fördern“ (S. 301). Ireneusz Kamionka (Warschau) berichtet über „die große Fatima-Novene in Polen“; Rudolf Atzert (Fatima) gibt Einblicke in die „Pilgerseelsorge in Fatima“. Abschließend beschreibt Thomas Maria Rimmel (Geistlicher Assistent von K-TV) am Beispiel des christlichen Kultursenders K-TV, welche Rolle die Botschaft von Fatima im Medienapostolat spielt (S. 314-329).

Mit dieser Publikation gelingt es den Autorinnen und Autoren bestens, die Botschaft von Fatima, ihre geschichtlichen Aspekte und ihre Bedeutung für die Zukunft des Glaubenslebens und der Glaubensverkündigung für einen breiten Leserkreis zu entfalten. Sie zeigen unmissverständlich, dass die Marienverehrung ins Zentrum des Glaubens gehört und dass die Botschaft der Gottesmutter mit der Botschaft des Evangeliums identisch ist und diese für die jeweilige Zeit aktualisiert.

Bibliographische Angaben:
Manfred Hauke (Hrsg.), Fatima – 100 Jahre danach. Geschichte, Botschaft, Relevanz, (Mariologische Studien, Band 25), 336 Seiten, kartoniert, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2017, ISBN: 978-3-7917-2882-7; 34,95 Euro.

 

Mitgliederversammlung vom 18. November 2017

(im Pfarrsaal von St. Albertus Magnus, Regensburg)

 


 

(V.l.n.r.) Prälat Peter Hubbauer (ehemaliger Vorsitzender des IMR), Julia Wächter (Redaktion "Bote von Fatima"), Prälat Prof. Dr. Dr. Anton Ziegenaus (zweiter stellvertretender Vorsitzender des IMR), Prof. Dr. Josef Kreiml (Vorsitzender des IMR), Elke Völcker (Schriftführerin des IMR), Prälat Domkapitular Offizial Dr. Josef Ammer (erster stellvertretender Vorsitzender des IMR), Diakon Prof. Dr. Sigmund Bonk (Direktor des Akademischen Forums Albertus Magnus und Chefredakteur des "Bote von Fatima"), Ludwig Holnberger (Rechnungs- und Geschäftsführer des IMR), Prof. Dr. Wolfgang Vogl (Universität Augsburg; Referent bei der Mitgliederversammlung) und Irmgard Lercher-Seidl (Sekretärin des IMR und Redaktion "Bote von Fatima").

 

Buch "100 Jahre Botschaft von Fatima" erschienen

Im Oktober 2017 ist im Verlag Friedrich Pustet, Regensburg, im Auftrag des Institutum Marianum Regensburg folgendes Buch erschienen:

Josef Kreiml / Sigmund Bonk (Herausgeber):
100 Jahre Botschaft von Fatima
Mitverantwortung für das Heil der anderen
Mit einem Geleitwort von Bischof Rudolf Voderholzer

Das Buch umfasst 275 Seiten (mit vielen Farbabbildungen) und ist zum Preis von 29,95 Euro in jeder Buchhandlung erhältlich.

Link zum Band „100 Jahre Botschaft von Fatima“

 

Buch "100 Jahre Patrona Bavariae" erschienen

Im März 2017 ist im Verlag Friedrich Pustet, Regensburg, im Auftrag des Institutum Marianum Regensburg folgendes Buch erschienen:

Josef Kreiml / Veit Neumann (Herausgeber)
100 Jahre Patrona Bavariae
Marienverehrung in Bayern
Mit einem Geleitwort von Bischof Rudolf Voderholzer

Das Buch umfasst 360 Seiten und ist zum Preis von 29,95 Euro in jeder Buchhandlung erhältlich. Mit dieser Publikation (Band 1) wird die neue Reihe "Regensburger Marianische Beiträge", die im Auftrag des Institutum Marianum Regensburg von Prof. Dr. Josef Kreiml, Prof. Dr. Sigmund Bonk und Prof. Dr. Veit Neumann herausgegeben wird, eröffnet. In den folgenden Jahren sollen weitere Bände erscheinen.

Link zum Band "100 Jahre Patrona Bavariae"

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